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Zusatzversorgung: Startgutschriften-Einigung

Am 8. Juni 2017 einigten sich Gewerkschaften und Arbeitgeber auf eine neue Berechnung der Startgutschriften für die Zusatzversorgung. Viele Beschäftigte können jetzt mit einer höheren Zusatzversorgung rechnen.

Viele Beschäftigte, die zum Zeitpunkt der Reform der Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes im Jahr 2001 unter 55 Jahre alt waren und damit als „rentenfern“ galten, können mit einer höheren Zusatzversorgung rechnen. Für jedes Beschäftigungsjahr im alten Versorgungssystem erhalten sie zwischen 2,25 und 2,5 Prozent der sogenannten „Voll-Leistung“ als Startpunkt im 2001 eingeführten Punktesystem. Auf diese Neuberechnung haben sich Gewerkschaften und Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes am 8. Juni 2017 geeinigt.

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Antrag, sachgrundlose Befristung zu stoppen, nimmt erste Hürde

Der Arbeitsrechtsausschuss der Zentral-KODA verwies nach kurzer Diskussion in seiner Sitzung am 29. März in Fulda den Antrag der Mitarbeiterseite auf Stopp der sachgrundlosen Befristungen von Arbeitsverträgen bei der katholischen Kirche und ihrer Caritas an die Zentrale Kommission. Diese hat die nötige Beschlusskompetenz. Ein Ausschuss soll bis zur Novembersitzung der Kommission einen mehrheitsfähigen Beschlussvorschlag erarbeiten.

keine sachgrundlosen Befristungen mehr

Mitarbeiterseite der Zentral-KODA beantragt die Abschaffung der sachgrundlosen Befristung

Die Zentral-KODA-Mitarbeiterseite hat in der Zentralen Kommission den Antrag gestellt, die Befristung von Arbeitsverhältnissen mit kirchlichen Rechtsträgern im Geltungsbereich der Grundordnung ausschließlich mit Sachgrund zuzulassen.
Wird dieser Antrag in der Zentralen Kommission angenommen, bedeutete dies, dass sachgrundlose Befristungen in der Katholischen Kirche und ihrer Caritas nicht mehr möglich sind.

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Arbeitsvertragliche Folgen bei Dienstgeberwechsel neu geregelt

Nehmen wir z. B. die langjährige Mitarbeiterin eines Caritasverbandes: Sie erwägt den Wechsel in ein neues Arbeitsverhältnis bei der heimischen Kirchengemeinde. Obgleich mit umfangreichen Erfahrungen im kirchlichen Dienst ausgestattet, wird sie in dem neuen Arbeitsverhältnis bei der Einstufung in der Entgeltgruppe, beim Weihnachtsgeld oder dem Leistungsentgelt und bei der Berechnung der Beschäftigungszeit wie ein Neuling behandelt. Dieser Umstand war für die Zentral-KODA schließlich nicht mehr mit den Vorstellungen von der Einheit des kirchlichen Dienstes vereinbar. Auf Antrag der Dienstnehmerseite beschloss darum die Zentrale Kommission am 23. November 2016 eine „Ordnung über die Rechtsfolgen eines Dienstgeberwechsels im Geltungsbereich der Grundordnung des kirchlichen Dienstes im Rahmen kirchlicher Arbeitsverhältnisse“.

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