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Das katholische Profil caritativer Dienste und Einrichtungen in der pluralen Gesellschaft

Die deutschen Bischöfe reagieren mit diesem Wort auf eine regional sehr unterschiedliche Einstellungspraxis bezüglich nicht-katholischer Mitarbeitender in den Diözesanverbänden der Caritas sowie bei den kirchlichen Trägern.

Das Bischofswort beinhaltet eine Klärung grundsätzlicher Fragen zum katholischen Profil caritativer Dienste und Einrichtungen, stellt die veränderten Rahmenbedingungen für die Organisation dieser Dienste dar, erörtert arbeitsrechtlichen Fragen in diesem Zusammenhang und markiert einen Verantwortungsspielraum für regionale Besonderheiten.

Die Bischöfe heben zunächst hervor, dass die sozial-caritative Arbeit als Dienst an den Menschen ein Grundvollzug der Kirche ist, der grundsätzlich jedem Menschen in Not offensteht, unabhängig von seinem ethnischen, nationalen, religiösen oder sozialen Hintergrund.

Der Text weist auf die „Grundordnung des kirchlichen Dienstes im Rahmen kirchlicher Arbeitsverhältnisse“ hin, die die rechtliche Grundlage für den Ordnungsrahmen bildet. Danach dürfen Leitungsfunktionen und erzieherische Aufgaben in der Regel nur von katholischen Mitarbeitenden wahrgenommen werden, die ein persönliches Lebenszeugnis im Sinne der katholischen Glaubens- und Sittenlehre ablegen.

Das Bischofswort stellt einen überdiözesanen Ordnungsrahmen für die Beschäftigung dieser Mitarbeitender dar. Der Ordnungsrahmen kann auf diözesaner Ebene konkretisiert werden, um angemessen auf die Situation der einzelnen Diözesen zu reagieren.

„Das katholische Profil caritativer Dienste und Einrichtungen in der pluralen Gesellschaft“ – Reihe: Die deutschen Bischöfe Nr. 98 als pdf-Datei zum Download

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